Schatten
Samstag, 21. April 2018
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Rahmenbedingungen

Die Tätigkeit als Tagespflegeperson wird in der Regel als eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt.
Tagespflegepersonen müssen beim Jugendamt eine Erlaubnis zur Kindertagespflege beantragen, wenn die Betreuung mehr als 15 Stunden pro Woche, über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten und gegen Entgelt erfolgt.
Das Jugendamt überprüft in diesem Fall, ob die Tagespflegeperson über die persönliche Eignung, kindgerechte Räumlichkeiten und Kenntnisse in der Kinderbetreuung verfügt. Darüber hinaus müssen Tagespflegepersonen, die vom Jugendamt anerkannt werden, eine Qualifizierungsmaßnahme absolvieren und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Je nach Höhe des Einkommens muss die Tagespflegeperson monatliche Pflichtbeiträge an die Deutsche Rentenversicherung zahlen.
Bitte lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Rentenversicherungsträger beraten.
Die Tagespflegetätigkeit ist bei der Deutschen Rentenversicherung in jedem Fall meldepflichtig.

Selbständig tätige Tagespflegepersonen sind gesetzlich unfallversichert, da es sich um eine Tätigkeit in der Wohlfahrtspflege handelt. Sie sind verpflichtet sich bei Beginn der Tätigkeit bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) anzumelden und zu versichern.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der BGW unter der Telefonnummer (040) 20207 -0 oder im Internet unter www.bgw-online.de.

Kinder, die von Tagespflegepersonen (mit Pflegeerlaubnis!) betreut werden, sind bei der Landesunfallkasse Hannover unfallversichert.

Die Kosten für die privat finanzierte Kindertagespflege werden zwischen den Erziehungsberechtigten und den Tagespflegeperson vereinbart. Die Stundensätze liegen zur Zeit zwischen 3,- und 7,- € pro Stunde, wobei dies auch davon abhängt, welche Leistungen vereinbart wurden.